WORKSHOP
A TAKE ON QUEER-FEMINISTISCHE MACHTPOSITIONEN

Ein zweitägiger Workshop im Rahmen der Ausstellung
2 Or 3 Things We´ve Learned, Intersections of Art, Pedagogy and Protest
in der IG Bildende Kunst, Gumpendorfer Str. 10-12, 1060 Wien
15.10. & 16.10.2010, jeweils 14h – 18h

Einige grundsätzliche Überlegungen haben zu diesem Titel geführt.
Kann Macht positiv ausgeübt werden? Wie kann damit umgegangen werden,
wenn (bspw. über Proteste von Studierenden) Machtpositionen angeeignet
werden, die gesellschaftlich so nicht vorgesehen sind? Wie kann in dem
Moment, in dem diese Macht angeeignet wurde, selbst-reflektierend mit
dieser umgegangen werden? Was heißt es, dass allen Beziehungen
Machtverhältnisse inne wohnen? Wie kann ich mit meiner eigenen Macht
so umgehen, dass ich nicht unterdrückend handle? Wie kann ich meine
eigene Sprecher_innenposition ausüben, ohne anderen den für sie
notwendigen Raum zu nehmen?

Mit Hilfe von einigen Theoretiker_innen (ja, Foucault und Butler
sind auch dabei) und einem Rückgriff auf die Problematisierung
von Identitäten in der Queer Theory soll überlegt werden, ob Macht
queer-feministisch gedacht werden kann und sollte, auch im Sinne
von Strategien zur Erlangung derselben. Zeittechnisch ist das so gedacht,
dass wir uns am ersten Tag einige Textpassagen anschauen,
dem Text mal näher mal ferner bleibend, und am zweiten Tag etwas
gemeinsam produzieren. Das könnte zum Beispiel eine comic-hafte
Anleitung sein. Oder ein Spiel. Oder ein Essen. Oder ein Piss-In.
Jedenfalls wird das hoffentlich gemeinsam entschieden.

Kollektive Involviertheiten und Untragbar