Kollektive Involviertheiten

Kollektive Involviertheiten (*2009) sind ein (queer)feministisches Kollektiv, das momentan aus den Mitgliedern Moslam, Pfingstl, Wagner, Weismann, Schasiepen besteht.

Die Party-Veranstaltungsreihe „Frauen*bewegung/en für alle“ findet in öffentlichen, in einer queer-feministischen Szene nicht etablierten Räumen statt, für jede_n zugänglich. Es ist ein Versuch, einen Raum zu gestalten, in dem mit typischen Geschlechterrollen gebrochen wird. Das heisst, wir wünschen uns einen antisexistischen, respektvollen Umgang miteinander, in dem sich alle Geschlechter wohl fühlen können, gleich welcher sexuellen Orientierung. Jede Veranstaltung ist ein erneuter Versuch herauszufinden, welches Verhalten und welche Eingriffe in das Geschehen helfen, dieses Vorhaben umzusetzen.
Bisher gibt es Plakate mit für uns wichtigen Zitaten, bspw. im Eingang den Hinweis „feminism spoken here“ oder die Aufforderung „Men: resist the partriarchy!“; eine Türsteher_in in Form einer Animation mit den Worten „We fuck back!“; einen goldenen „Frauenbewegungen“-Schriftzug und einen Film über dessen Erlebnisse in Wien; ein Magazin mit ersten Recherchen in der Geschichte der Frauenbewegungen; und viel feministisch les/hörbare Musik.
Geplant sind u.a. performative Eingriffe während der Abende, Frauengeschichtsstunden per visuals und weitere Experimente, antisexistische Grundsätze unter die Besucher_innen zu bringen.